Geld sparen durch tauschen statt kaufen im Internet:

Tauschbörsen werden immer beliebter: Alle Welt klagt über kontinuierlich steigende Preise in allen Lebensbereichen. Benzin, Strom, Lebensmittel und auch alle weiteren Konsumgegenstände werden von Jahr zu Jahr stetig teurer. Es ist schon seit langem nicht mehr jedem möglich PC-Spiele oder teure Konsolensoftware im Handel zu kaufen. Dort ist ein gutes und unterhaltsames Spiel meist nicht unter fünfzig bis sechzig Euro zu erhalten und passt somit kaum einem Otto Normalbürger ins finanzielle Budget. „Sparen” lautet bereits bei einer Vielzahl von Haushalten in Deutschland die Devise, und so wird meist als erstes in der Freizeit geknausert.
So werden beispielsweise Kinobesuche oder Kneipengänge radikal reduziert; auf die Unterhaltung und den Spielspaß bei PC-/ oder Konsolenspielen wird eher ungern verzichtet. Prinzipiell ist es jedoch neuerdings jedem möglich jedes noch so teure Spiel auch spielen zu können und trotz kleinem Portmonee (zur Info: „Portemonnaie” ginge auch, beides korrekt) auf keine anderweitigen Vergnügung mehr verzichten zu müssen. Das Zauberwort ist revolutionär im Internet: Tauschen statt kaufen. Wieso nicht alte, durchgespielte Spiele gegen neue, actionreiche Games eintauschen? Das Beste daran ist: es ist beinahe kostenfrei und macht auch noch Spaß. Spiele, Filme, Bücher, Musik-CD’s einfach tauschen.
Die Idee ist - wie sollte es auch anders sein - natürlich im Internet entstanden. Spezielle Internetseiten bieten die Möglichkeit, nach einer kurzen Anmeldung Spiele anderen Interessierten zum Tausch anzupreisen und dafür alternative Unterhaltungselektronik auf die persönliche Wunschliste zu setzen.
Die Betreiber finanzieren das Projekt meist durch kleine Provisionen oder eine festgesetzte Gebühr, die häufig unter einem Euro liegt. Das Tauschen an sich ist für beide Parteien vergütungsfrei.
Wenn man einmal nachdenkt, wie viel Geld durch solche Tauschaktionen im Geldbeutel bleiben, stellt der kurze Weg zur örtlichen Post zum Versenden der Ware auch kein Hindernis mehr dar.
Die Idee ist zukunftsorientiert, denn durch das Tauschen werden viele CO2-Ausstöße gemieden, die von Herstellern bei der Produktion neuer Spiele entstehen. Nicht zu verachten ist auch der entstehende Spaß, der durch den Kontakt mit der Gegenpartei bzw. dem Tauschpartner entsteht.
In einer kurzen, knappen Rechnung wird klar, was der User durch das Tauschen von Spielsoftware letztendlich einsparen kann. Man zahlt etwa einen Euro an die Inhaber des jeweiligen Projektes, dazu entstehen Portokosten in Höhe von ca. 1,45 Euro, oder bei etwas größeren Päckchen 2,20 Euro, plus Verpackungsmaterial, das weitere Kosten in Höhe von etwa 50 Cent verursacht. Alles in allem kostet eine Tauschaktion jeder Partei somit etwa 3-4 Euro. Im Gegensatz hierzu steht der Neupreis eines aktuellen und guten Computerspiels in Höhe von schätzungsweisen 50 Euro. Der gesparte Anteil beträgt also folglich pro Tausch ungefähr 40-45 Euro. Eine Menge Geld, welches in jedem Fall in der Brieftasche des Nutzers bleibt und für andere Dinge ausgegeben werden kann.
Schon heute nutzen eine Vielzahl an Spiele-Interessierten Menschen dieses Angebot der Tauschbörsen und sind mehr und mehr von der Idee begeistert. Die Zahl der Nutzer auf den Tauschplattformen steigt stetig um viele Hundert an, was für die Überzeugung an dem Geschäftsmodell spricht. Es gibt immer mehr Tauschbörse und Tauschringen in Deutschland und insbesondere in der Schweiz.

Die Vorteile des Mediums Internet sind wohl jedem bekannt; viele Millionen Deutsche surfen jeden Tag im World Wide Web. Ein Gedanke lässt sich schlussendlich erahnen - die umfangreiche Auswahl an Seiten mit einem fülligen Angebot an Games. Nicht zu selten stehen viele hunderte, tausende oder gar Millionen Titel direkt zum Tausch bereit.